BioWare Gründer im Interview – Greg Zeschuk und Ray Muzyka über SWTOR und BioWare
- 12. Februar 2011 - 22 Uhr
- von Freynan
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Vom 8. bis zum 11. Februar fand in den USA der DICE Summit 2011 (D.I.C.E. steht dabei für Design, Innovate, Communicate, Entertain) statt, ein Branchentreffen der Gaming-Industrie, auf dem sich zahlreiche Größen die Klinke in die Hand gaben, an Podiumsdiskussionen teilnahmen, Vorträge hielten oder aber auch Interviews gaben. Eines dieser Interviews führte das englischsprachige Online-Magazin Gamespot mit den beiden BioWare Gründern Greg Zeschuk und Ray Muzyka, bei dem sich das Thema hauptsächlich um das bisher größte Projekt des Entwicklers drehte: Star Wars: The Old Republic.
Im Interview heißt es, die Entwicklung von SWTOR befände sich in den letzten Zügen, es werde alles fleißig auf Hochglanz poliert und es wäre gleichsam beängstigend als auch aufregend, dass BioWares Star Wars MMO nun bald veröffentlicht werde. Dabei wolle man nicht nur auf Qualität setzen, was das Spiel an sich anginge, sondern auch den bestmöglichen Support bieten. Es wäre ansonsten schade, wenn ein guter Titel letztendlich an der Qualität des Kundenservices scheitere.
Man gab im weiteren Verlauf des sechsminütigen Interviews offen zu, sich bei anderen MMORPGs von wichtigen Features inspiriert haben zu lassen. Diese wären dann mit dem Star Wars Universum verknüpft und mit gewaltigen Geschichtssträngen verwoben worden. Dadurch, dass Kämpfe, Handlungen usw. allesamt durch Geschichten logisch erklärt oder begründet seien, führe dies zu einer ganz neuen Spielerfahrung. Das erzählen von Geschichten im Mehrspielermodus sei eine der größten Herausforderungen überhaupt gewesen. Man habe bisher äußerst positive Rückmeldungen seitens der internen und externen Beta-Tester erhalten. “Wenn man einmal Star Wars: The Old Rpeublic gespielt hat, fällt es schwer, zu anderen MMOs zurückzukehren”, so Ray Muzyka.
In einem kurzen Teil des Interviews sprach Greg Zeschuk über BioWare selbst. Es habe sich viel getan in den letzten Jahren. Die Firma hätte sich stark gewandelt, sei gewachsen, nun an fünf Standorten vertreten und seit einiger Zeit Teil von Electronic Arts. Dennoch verfolge man nach wie vor die selben Ziele, wie zu Gründungszeiten: mit einer Leidenschaft für Videospiele selbige in höchstmöglicher Qualität zu entwickeln und sich dabei langsam aber stetig weiterzuentwickeln und zu verbessern. Mit dem Release von gleich drei “gigantischen Veröffentlichungen” (Dragon Age 2, Mass Effect 3 und SWTOR) sei 2011 wohl das größte Jahr in der Firmengeschichte. Allerdings wolle man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern müsse sich jetzt schon ordentlich etwas einfallen lassen, um dies zu übertreffen.












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