cory-butler_mae2011_newsbild Während die von BioWare während der San Diego Comic-Con veranstalteten SWTOR Q&As aufgrund der – wie so häufig – eher mauen Fragen aus dem Publikum auf ein geteiltes Echo stießen, kann man den Vertretern der US-Fansites auf der SDCC eindeutig nicht den Vorwurf machen, nicht alles versucht zu haben, den jeweiligen Interview-Partnern mit intelligenten Fragen möglichst aufschlussreiche Antworten zu entlocken. Eines dieser Interviews veröffentlichte Askajedi.com am gestrigen Tage.

swtor-collectors-edition_newsbild Star Wars: The Old Republic Producer Cory Butler ging dabei unter anderem auf Fragen ein, welche die exklusiven, nur in der SWTOR Collector’s Edition enthaltenen, Ingame-Objekte betreffen – die HoloCam und den speziellen Collector’s Edition Laden. Demnach würde die HoloCam nicht wie eine Art “Wiederholungs-System”, wie man es aus Sportspielen kenne, funktionieren, sondern man wäre damit imstande Screenshots anzufertigen. Allerdings habe man noch nicht festgelegt, welche Funktion die Kamera letztendlich genau erfülle. Der Plan beim speziellen, nur den CE-Käufern vorbehaltenen Laden sei es, diesen immer wieder mit neuen Gegenständen zu bestücken.

Am ersten Tag der SDCC sprachen BioWare-Vertreter während einer Präsentation von insgesamt 19 Planeten, die es in The Old Republic geben soll. Ein Irrtum, wie Butler auf Nachfrage erklärte. Es gäbe nur die 17 – bereits allesamt bekannten – Planeten.

An einer anderen Stelle des Interviews sprach Butler über das sogenannte Story Owner-System. Dieses käme ausschließlich während der Klassen-Quests zum Einsatz, wenn es darum ginge, ein instanziertes Gebiet mit einem weiteren Spieler zu betreten. Derjenige Spieler, der es als erstes betrete, sei der “Story Owner”, während ein befreundeter Spielcharakter gleicher Klasse lediglich als Unterstützer gelte, der selbst in der Instanz des Story Owners keine Quests abschließen könne.

Auf die Frage, was der Grund für die Entscheidung sei, SWTOR zunächst ohne Mac-Unterstützung auf den Markt zu bringen, wusste Butler keine hinreichende Antwort. Eventuell werde man das Spiel noch für den Mac umsetzen, was aktuell jedoch nicht zur Debatte stünde. Man entwickle ein reines PC-Spiel und zu den Gründen für diese Entscheidung könne er nichts sagen.

Etwas sagen konnte Butler hingegen wieder zum Inventar-System, und warum dieses in Star Wars: The Old Republic gänzlich ohne Rucksäcke auskommt. Nach reiflicher Überlegung wäre man zu dem Schluss gekommen, dass das rucksacklose System für das Star Wars Universum das richtige sein. Es gäbe den Frachtraum des Spielerraumschiffes, wo man Dinge aufbewahren und sortieren könne. Darüber hinaus böte das Inventar-System einen Reiter für Quest-Gegenstände, demnach also auch eine Möglichkeit hier ein wenig zu separieren.

Angesprochen auf eine Äußerung von Lead Writer Daniel Erickson in einem anderen Interview, es gäbe abseits von Operationen, Flashpoints und Kriegsgebieten noch weitere vollwertige Inhalte im Endgame, gab Butler leider an, man sei noch nicht in der Phase, um über diese sprechen zu können.


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