Interview mit Game Director James Ohlen über Begleiter in Star Wars: The Old Republic
- 23. September 2011 - 21 Uhr
- von Sooks
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Vielen Fans sollte das Begleiter-System in Star Wars: The Old Republic bereits bekannt vorkommen. Genau wie in Mass Effect oder Dragon Age kommen sogenannte Companions auch in BioWare‘s neustem Projekt zum Einsatz. So werden Begleiter auch in Star Wars: The Old Republic mit dem Spieler interagieren, die Geschichte voran treiben, Handlungen und Entscheidungen beurteilen und sich eventuell sogar in den Spielercharakter verlieben. Gamespot veröffentlichte nun ein Interview mit Game Director James Ohlen inklusive eines siebenminütigen Videos, in welchem Entwickler einen detailierten Einblick in das innovative System geben.
Des Menschens bester Freund
Im Interview mit Gamespot erklärt Ohlen zuerst, dass die Begleiteranpassung umfangreicher als in bisherigen BioWare-Titeln sein soll. In Star Wars: The Old Republic dürfen Spieler nicht nur Hautfarbe, Frisur und markante Gesichtszüge für ihren Begleiter auswählen, nein, sie können ihrem Gefährten sogar eine vollständig eigene Ausrüstung zusammentellen und anlegen. Wie Spieler es auch anderen BioWare-Spielen bereits gewöhnt sein dürften, wird man auch in SWTOR eine unglaubliche Tiefe hinsichtlich des Begleiter-Systems finden. Jeder Begleiter wird über den Levelprozess hinweg bestimmte Rollen annehmen, Stufen aufsteigenen und ein eigenes Set an Fähigkeiten erlernen können. Ebenso wie der Spielercharakter erhält auch jeder Begleiter sein ganz persönliche Aktionsleiste im Spiel.
Natürlich hat auch Begleiteranpassung ihre Grenzen. Zwar erhalten Begleiter ihre ganz eigenen Fähigkeiten, können aber keinen erweiterten Klassen zugeschrieben werden. Jeder Companion verfügt allerdings über einzigartige Fähigkeiten, wie zum Beispiel ein Wookie, welcher Gegner wie Puppen in den Filmen durch die Gegend schleudern kann.
Ich muss leider draussen bleiben. . .
Ursprünglich ging BioWare die Entwicklung von Begleitern etwas zaghafter an. Konnte man in Einzelspieler RPGs noch das Spiel unterbrechen, um seine Gefährten zu organisieren und befehligen, so läuft der Kampf in Star Wars: The Old Republic kontinuierlich in Echtzeit ab. Zwar evolvierte die künstliche Intelligenz der Begleiter über die Zeit erstaunlich, allerdings schien die zusätzliche Kontrolle in besonders stressigen Situationen wie Operationen oder Kriegsgebieten als zuviel des Guten. Vor allem diese Szenarien sollten in ihrer Authenzität nicht gestört werden und ausschliesslich vom Spieler beeinflusst werden.
Natürlich gibt es zahlreiche Spieler, die das sogenannte Micromanagement besonders lieben. Unendliche Kontrolle über jede einzelne Aktion des Kumpanen kann für manch anderen Spieler aber schnell zur Last werden. Deswegen entschied sich BioWare dafür, ein System einzuführen, welches es Spielern erlaubt, die künstliche Intelligenz aller Gefährten selbst zu bestimmen. Spielern können genau entscheiden, welche Fähigkeiten eingesetzt werden sollen und auf welche verzichtet werden kann.
“We’re getting really close.”
Zum Schluss gab Ohlsen noch ein kurzes Statement zum momentanen Stand der Beta. Ohlsen behauptet, man komme der Ziellinie sehr nahe. Das gesamte Spiel ist in der Beta spielbar, von Anfang bis Ende. Hochstufiger Inhalt ist ebenso verfügbar, darunter Operationen und Flashpoints. Momentan sind alle Kernmechaniken implementiert und es geht hauptsächlich um Balance-Entscheidungen. So wird zum Beispiel am Space Combat, der Levelkurve und dem Gegenstandsfortschritt gewerkelt. Auch wird die gesamte künstliche Intelligenz der Gegner überarbeitet, genau wie hochstufige Quests. Die meiste Konzentration fliesst allerdings in das Ausbügeln letzter Bugs, damit Star Wars: The Old Republic alle Erwartungen erfüllen kann.
Ohlsen sieht in den Companions eine überraschend positive Innovation im MMORPG Genre. Was haltet ihr von dem System und freut ihr euch auf zahlreiche Stunden Seite an Seite mit Wookies und Jawas?












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