Zum guten Ton auf Conventions gehört es mittlerweile, dass anwesende Fans im Rahmen einer Frage- und Antwortrunde (Q&A) selbst einmal die Chance erhalten, ihre Fragen direkt von den Entwicklern eines Spiels beantwortet zu bekommen. So stand auch SWTOR Principal Lead Writer Daniel Erickson, nach der eigentlichen Star Wars: The Old Republic Präsentation auf der diesjährigen PAX, den Fans 15 Minuten lang Rede und Antwort.

Im verlauf des Q&As  deutete Erickson unmissverständlich an, dass man die Geschichte, um den in KotOR 2 in die Unbekannten Gebiete entschwundenen Revan, in SWTOR zuende erzählen wolle.

Lange sprach Erickson über die Mehrspieler-Dialoge in SWTOR, bei denen man stets nur Helle- oder Dunkle-Seite-Punkte für Entscheidungen bekäme, die man selbst zu verantworten habe. Würde man etwa in einem Dialog eine Antwort wählen, die Helle-Seite-Punkte einbrächte, jedoch vom Rest der Gruppe überstimmt werden, die eine böse Entscheidung präferierte, so habe dies keinen einfluss auf die eigene Gesinnung des Spielers. Als wohl interessanteste und gleichsam herausfordernste Sache in The Old Republic nannte Erickson die Wahl, als guter Sith oder böser Jedi zu spielen.

Das es in der Galaxie eine große Vielzahl von Kristallen gäbe, so Erickson, wäre es durchaus möglich, auch ungewöhnliche Lichtschwertkonstruktionen im Spiel zu haben. Eine Entscheidung darüber, ob es etwa auch schwarze oder silberne Lichtschwerter geben werde, wäre zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht angedacht.

Auch das Thema Raumkämpfe wurde kurz angeschnitten, als eine Frage aus dem Publikum gestellt wurde, ob es sich bei den actionreichen und farbenprächtigen Weltraumschlachten in Star Wars: The Old Republic um einen Rail-Shooter handele. Im Prinzip seien diese Raumkämpfe ein Rail-Shooter, jedoch bevorzuge man die Bezeichnung Tunnel-Shooter, da die Bewegungsfreiheit im Fall der SWTOR Raumkämpfe doch etwas größer sei, als es bei einem Rail-Shooter der Fall wäre.

Zu guter Letzt versuchte der SWTOR Lead Writer noch Befürchtungen zu zerstreuen, bei dem Jedi-Magier – einer erweiterten Klasse des Jedi-Botschafters, die in der zuvor gezeigten Mehrspielerdemo zu sehen war – handele es sich um eine Klasse, die nichts anderes tun würde, als langweilige Heilsprüche anzuwenden.  In diesem speziellen Fall, sei die Demo aus Sicht des Jedi-Botschafters aufgenommen worden, so Erickson, weswegen er sich hauptsächlich darauf konzentrierte, das Kampfgeschehen zu zeigen. Es gäbe keine reinen Heilerklassen und auch der Jedi-Magier könne weitaus mehr, als fortwährend nur einen Heilspruch zu casten.

SWTOR PAX 2010 Q&A


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