Auf der kürzlich zuende gegangenen Spielemesse PAX trafen Vertreter der Star Wars: The Old Republic Fansite askajedi.com BioWares Senior Producer Blaine Christine und den Principal Lead Writer für SWTOR Daniel Erickson zum Interview.

In dessen Verlauf äußerte sich Christine ausführlich zum Themenkomplex der Erweiterten Klassen in The Old Republic. Er gab an, dass es sich bei diesen keinesfalls nur um einen Spec handele, da sich sowohl die grundlegenden Fähigkeiten der Klasse durch die Wahl einer Spezialisierung ändern würden, als auch das gesamte Auftreten. Ein Jedi-Hüter etwa, könnte schwere Rüstungen tragen und sei als Tank direkt an der Front einsetzbar, wohingegen der Jedi-Wächter als Schadensausteiler mit zwei Lichtschwertern lediglich dazu befähigt wäre, leichte Rüstungen zu tragen.

Auf die Frage, ob man sich demnach mit der Wahl der Erweiterten Klasse dauerhaft auf eine spezielle Rolle festlege, die man in der Gruppe ausfüllte, entgegnete Christine, dass es wahrscheinlich eine Respec-Funktion in SWTOR geben werde, man aber zum gegebenen Zeitpunkt definitiv nicht sagen könne, wie diese letztendlich aussehen werde.

Als Gründe dafür, warum man sich dafür entschied, eine Spezialisierungsentscheidung mit Stufe 10 treffen zu lassen, gab Christine an, dass es dafür zwei Gründe gegeben hätte. Zum einen hätte der Spieler bei dieser Stufe genügend Erfahrungen mit SWTOR gesammelt und wisse etwa, worum es im Spiel geht und wie sein Charakter gestrickt sei und zum anderen passe dies gut in die Geschichte.

Bezüglich der von vielen Fans als eigenartig empfundenen Bezeichnung des ‘Jedi-Magiers‘ äußerte sich Christine dahingehend, dass man ein neues Universum erschaffe und sich nicht zwangsläufig an vorherigen Dingen orientieren müsse. Er bezeichnete die Reaktionen aus der Community bezüglich der Namensgebung als “interessant” und versprach ein baldiges Info-Update zu der umstrittenen Spezialisierung des Jedi-Botschafters.

Um Missverständnissen vorzubeugen unterstrich Christine nochmals, dass es sich beim Jedi-Ritter in Star Wars: The Old Republic eindeutig um eine Rolle handele und nicht um einen Rang.

Die Gefährten habe man so designed, dass man gänzlich ohne sie als Charakter wohl nicht klar komme, aber dem Spieler nicht das Gefühl vermittelt werde, dass er sie unbedingt bräuchte, um schwierige Situationen erfolgreich zu meistern. Sie erfüllten jedoch eine wichtige Rolle, wenn es darum gehe schwächen in Gruppen auszugleichen. Obendrein bereicherten sie die Spielwelt mit interessanten Quest-Reihen.

Laut Christine gäbe es gute Gründe für Spieler, einen einmal besuchten Planeten später erneut anzufliegen. Die bisher gezeigten Startplaneten der einzelnen Klassen seien dabei die mit Abstand kleinsten Spielgebiete.

Star Wars: The Old Republic sei aktuell ein reines PC-Spiel, antwortete Christine auf die Frage nach einer etwaigen Umsetzung des BioWare MMORPGs für MAC-Systeme.

Die einzig nennenswerte Wortmeldung seitens Daniel Erickson in diesem Interview war jene, in der er angab, dass man sich für ein klassisches Trainer-System bei der Verbesserung von Charakterfertigkeiten der Klassen entschieden habe, weil eine Story-Lösung – bei der etwa ein Kopfgeldjäger für eine Verbesserung teuer mit Credits bezahlen müsse, während ein Jedi dieses Wissen von seinem Meister umsonst erhielte – schlichtweg zu Lasten des Gameplays und der Ökonomie gegangen wäre. Man habe viele verschiedene Ansätze getestet, doch schlussendlich benötige man ein System, welches jeder leicht versteht und bei dem obendrein wieder Geld aus dem Wirtschaftskreislauf entfernt werden könne.

Das gesamte Interview als Audio-Aufnahme


Einloggen um zu Kommentieren

Kommentare (0)

  • Keine Kommentare

    Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert, bitte logg dich ein um einen Beitrag zu schreiben
    Du hast noch keinen Account? Jetzt registrieren!


Einloggen um zu Kommentieren Ins Forum

Das könnte dich auch interessieren