SWTOR Producer Blaine Christine im Interview – Gefährten, Magier uvm.
- 4. September 2010 - 12 Uhr
- von Freynan
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Aktuell findet im US-amerikanischen Seattle die Computer- und Videospielemesse Penny Arcarde Expo (PAX) statt, wo auch BioWare erneut kräftig die Werbetrommel für sein im Frühling 2011 erscheinendes Star Wars MMO Star Wars: The Old Republic rührt.
Im Rahmen der Pax hatten die Vertreter der SWTOR Fansite DarthHater.com die Gelegenheit, BioWares SWTOR Producer Blaine Christine zu einem Interview zu treffen.
In diesem Interview äußerte sich Christine unter anderem nochmals zu dem Thema Klassen-Design. Er gab an, dass der Ursprung jeder Klasse und Erweiterten Klasse (so die offizielle Bezeichnung für die Klassenspezialisierungen) in SWTOR eine typische Figur aus den Star Wars Filmen sei. Beim Jedi Hüter, der als Melee Tank in SWTOR agieren wird, sei es Obi Wan. Er trage eine Schwere Rüstung, kämpfe an vorderster Front uns sei eine gebohrene Führungspersönlichkeit, so Christine. Der Jedi-Wächter hingegen, sei der klassische Kämpfer, der mit zwei Einhandlichtschwertern ordentlich Melee-Schaden austeile.
Zur Konzeption der Erweiterten Klassen des Imperialen Argenten äußerte sich Christine dahingehend, dass der Saboteur eine Spezialisierung darstelle, bei der die Tarnung (eng.: Stealth) eine wichtige Rolle spiele. Als Baispiel nannte er die bereits bekannte “Shiv-Attacke”. Die zweite Spezialisierung des Imperialen Agenten, der Scharfschütze, stelle eine klassische Variante des “Ranged DDs” dar.
In den Reihen der Fans herrscht seit der Bekanntgabe aller Erweiterten Klassen in SWTOR ein wenig Verwunderung über die Bezeichnung “Jedi-Magier”, eine Spezialisierung des Jedi-Botschafters. Viele Fans empfinden diesen Namen als etwas unpassend und können sich nicht so recht vorstellen, was sich dahinter für eine Spezialisierung verbergen soll. Christine versprach, dass man Zukunft weitere Informationen zum Jedi-Magier veröffentlichen würde, die die Namenswahl erklärten.
Gefährten, NPCs die in SWTOR jedem Spielercharakter zur Seite stehen und seine Fähigkeiten ergänzen, wären nicht direkt auf Erweiterte Klassen abgestimmt, erklärte Christine. Es gäbe spezielle “AI-Kits”, wie sie bei BioWare intern genannt würden, die es einem Spieler erlaubten, seinen Gefährten selbst anzupassen. Als Beispiel nannte Christine den Dashdade, der mit dem einen Kit hervorragende Tank-Qualitäten besäße, aber mit einem anderen Kit durchaus auch etwas mehr austeilen könne.
Die Gefährten seien ebenfalls ein Element in SWTOR, welches gewisse MMO typische Problematiken von vornherein ausschließen solle, fuhr Christine fort. Wolle man in Star Wars: The Old Republic etwa eine bestimmte Mission abschließen, könne jedoch keinen Heiler für seine Gruppe finden, so ermöglichten es die jeweiligen Gefährten der Gruppenmitglieder, dies dennoch zu tun. Zwar wäre eine Mission mit einem Heiler-Charakter wesentlich einfacher zu meistern, doch als Notlösung eigneten die Gefährten allemal.
Zu guter Letzt ging Christine auf die Frage ein, ob es in einem Spiel, bei dem die Geschichte eine so bedeutsame Rolle spiele, noch weitere, story-basierte Wege gäbe, Charaktere Fertigkeiten erlernen zu lassen, als nur durch Trainer. In der Tat werde das Erlernen mancher Fertigkeiten mit Geschichten verknüpft sein, antwortete Christine darauf.












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