SWTOR Story – der Vertrag von Coruscant – Viele Fragen offen
- 21. Januar 2011 - 18 Uhr
- von Freynan
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Der Vertrag von Coruscant, er bildet den Ausgangspunkt für die Story von Star Wars: The Old Republic. Ohne ihn hätte das Sith-Imperium über kurz oder lang die Galaktische Republik besiegt und die Herrschaft in weiten Teilen der Galaxis an sich gerissen, was den weiteren Verlauf der Star Wars Geschichte dahingehend verändert hätte, dass zum beispiel niemals zu den Ereignissen in den Star Wars Filmen hätte kommen können und auch SWTOR mit nur einer Fraktion recht langweilig geworden wäre.
Im offiziellen Star Wars: The Old Republik Forum fasste Chef-Autor Daniel Erickson nun einmal sämtliche Informationen über den Vertrag von Coruscant zusammen und stellte die Fragen, die sich daraus ergeben und die eine recht interessante SWTOR Story verheißen:
- Auch wenn es zahlreiche Rückschläge erlitt, so war das Imperium doch klar stärker, als die Vertragsverhandlungen begannen. Auch wenn in den optimistischen Behauptungen republikanischer Historiker, dass dem Imperium langsam zuwenig bewaffnete Truppen zur Verfügung standen, ein fünkchen Wahrheit stecken mag, hatten die imperialen Truppen gerade erst damit begonnen, eroberte Gebiete zu zerstören anstatt sie zu Erobern und sie zu halten.
- Die Mitglieder des republikanischen Senates waren schockiert, als imperiale Diplomaten verkündeten, der Imperator wünsche Frieden. Mit Argwohn nahmen sie diesen Wunsch zur Kenntnis, waren jedoch außerstande, dass Angebot zu rückzuweisen, da Galaktische Republik bereits stark in die Defensive geraten war.
- Die Vertragsverhandlungen fanden auf dem Planeten Alderaan statt. In Erwartung einer Falle, veranlassten die Senatsmitglieder die große Mehrheit der besten Jedi, sie auf der diplomatischen Mission zu begleiten. Der Einwurf einiger Jedi, es könne riskant sein, andere Orte ohne Verteidiger zurückzulassen, fand keine Beachtung.
- Während auf Alderaan die Verhandlungen liefen, startete das Imperium einen Angriff auf Coruscant, der taktisch so gut durchdacht war, dass klar zu erkennen war, die Planungen müssen Jahre gedauert haben. Sie verwüsteten den Jedi-Tempel und bombardierten vieler der großen Fabrikanlagen und kulturelle Bauten.
- Mit Coruscant als Faustpfand, war das Imperium in der Lage, der Republik die Vertragsbedingungen aufzudiktieren und sie zur Unterzeichnung zu zwingen.
- Der Vertrag von Coruscant war kein Instrument der Unterdrückung besiegter Völker. Jede der beiden Fraktionen behielt die Vorherrschaft in ihrem Einflussbereich und verzichtete auf militärische Eroberungen in den Gebieten des jeweils anderen. Neutrale Sternensysteme waren kaum betroffen, wurden jedoch dazu aufgerufen, sich auch weiterhin neutral zu verhalten.
- Lediglich ein Vertragspunkt erschien merkwürdig. In diesem wurde festgelegt, dass die Republik einige kleine, meist unbewohnte und gänzlich unbedeutende Sternensysteme an das Imperium abzutreten hatte.
- Entsetzt ob der Einnahme Coruscants, rätselte die republikanische Delegation verwirrt und kopfschüttelnd darüber, wieso der Vertrag jedwede Härte vermissen ließ
- Der überwiegende Teil der einfachen Sith ging davon aus, dass die Vertragsverhandlungen auf Alderaan nur eine Finte waren und zeigten sich rasend vor Wut, als man sie zwang, Coruscant wieder zu verlassen und den Krieg zu beenden. Der bald erscheinende Darth Malgus Roman “Deceived” beschäftigt sich eingehend mit dieser Phase.
Was weiß man nicht:
- War es wirklich der Imperator, der den Vertrag forderte? Wenn ja, warum? Wenn nicht, wer könnte dann derjenige gewesen sein? Kein Mitglied der Republik bekam den Imperator jemals zu Gesicht und er war auch nicht bei der Unterzeichnung des Vertrages zugegen.
- Wenn der Vertrag eh keine harten Konsequenzen für die Republik einforderte, warum dann die Besetzung Coruscants, um die Verhandlungen zu einem schnellen Abschluss zu bringen?
- Warum forderte man nur gerade diese paar Sternensysteme?
- Diese Fragen bilden den der Nährboden für Verschwörungstheorien auf beiden Seiten, sowohl innerhalb der Republik, als auch in Kreisen des Imperiums












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