Imperiale Agenten – der unsichtbare Arm des Imperiums. Die Macht und der Einflussbereich des Imperiums sind weitreichend, jedoch nicht allumfassend. Dort, in Sternensystemen, wo das Sith-Imperium keinerlei direkten herrschaftlichen Einfluss ausübt, jedoch “etwas zu erledigen” hat, kommen die Imperialen Agenten des Geheimdienstes zum Einsatz.
Anders als die Kopfgeldjäger, unterstehen die Imperialen Agenten direkt dem Befehl des Imperiums und werden teilweise schon lange bevor ihre Dienste überhaupt benötigt werden in Organisationen, Gruppen und Firmen eingeschleust , um dann irgendwann den Befehl zur Eliminierung von abtrünnigen Moffs, Politikern der Republik, aufrührerischen Rebellen oder sonstigen missliebigen Personen zu erhalten, die das Imperium lieber früher als Später von der Bildfläche verschwinden sähe.
Die Imperialen Agenten – Manipulatoren, Infiltratoren und gnadenlose Assassinen zugleich – können bei ihren Operationen stets auf ein gewaltiges, sorgsam und über lange Zeit hinweg geknüpftes Netz aus Informanten, Spitzeln und Helfershelfern des Geheimdienstes, als auch auf ihre persönlichen Kontakte zurückgreifen, die sie im Laufe ihrer Undercover-Einsätze herstellen konnten. Nur so ist es ihnen möglich, im Geheimen zu agieren und sich auch dort mühelos zu bewegen, wo es anderen Repräsentanten des Imperiums schlichtweg unmöglich ist.
Hierzu bedienen sie sich auch fortschrittlicher Tarntechnik sowie sündhaft teuerer High-Tech-Ausrüstung – die ihm das Eindringen in Computer-Netzwerke, das Überlisten von Sicherheitsbarrieren und die Satellitenkommunikation erleichtert oder erst ermöglicht – und schlüpfen in diverse Verkleidungen. Von jetzt auf gleich können Imperiale Agenten nicht nur ihr äußeres Erscheinungsbild, sondern auch ihre komplette Verhaltensweise umstellen. Agenten verstehen sich darauf, ihr Umfeld so über eine lange Zeit hinweg perfekt täuschen und zu manipulieren. Und ehe man sich versieht gehen ganze Fabrikkomplexe in die Luft oder liegen missliebige Diplomaten regungslos am Bode, und der Agent ist verschwunden, als wäre er niemals dort gewesen.
Im Kampf setzt ein Imperialer Agent – im Gegensatz zum blindlings in den Nahkampf stürmenden Sith-Krieger – voll und ganz auf eine strategische Vorgehensweise. Entweder er versucht seine Gegner aus der Distanz niederzustrecken, indem er sein Scharfschützengewehr einsetzt oder einen Luftschlag per Satellitenlaser anfordert, oder er nutzt das Überraschungsmoment, springt blitzartig aus seiner Deckung hervor und deckt den Feind mit Laser-Salven ein, oder schleicht sich langsam an diesen heran, um ihn mit dem Messer zur Strecke zu bringen.
Auch wenn Imperiale Agenten für gewöhnlich loyal gegenüber ihren Sith-Lords und dem Imperium sind, so laufen sie jedoch stets Gefahr, sich in ihrem Umfeld, geprägt von Verschwörungen, Lügen, Täuschungen, Intrigen, Machtstreben und den Querelen einzelner Parteien untereinander, zu verlieren und letztendlich vom Weg abzukommen. Selbst engste Vertraute von Imperialen Agenten – oder solche, die sich zumindest dafür halten – tun sich daher oftmals schwer damit, die wahren Absichten eines Agenten zu erkennen.
Immer dann, wenn der Geheimdienst eine besonders heikle Aufgabe zu vergeben hat oder andere Agenten versagten, schickt er einen “Ziffer”-Agenten auf Mission. Diese Eliteeinheit ist weitaus besser geschult und beherrscht den Agenten-Job, der einem Drahtseilakt gleicht, in Perfektion.
Für all jene Bewohner des Imperiums, denen die Beherrschung und Anwendung der dunklen Macht verwehrt blieb, stellt der Agenten-Status die größtmöglichste Aufstiegsoption innerhalb der imperialen Hierarchie dar.











