Der Jedi-Botschafter versteht sich sowohl auf die hohe Kunst der Diplomatie, mittels derer vielerlei Probleme und Unstimmigkeiten auf friedliche Weise beigelegt werden können. Die Macht der Worte – und das Talent diese geschickt zu formulieren – und ein gewisses Gespür für die tatsächlichen Anliegen seiner Verhandlungspartner lassen den Jedi-Botschafter viele Situationen meistern, ohne auf stumpfe Gewalt zurückgreifen zu müssen.
Sollte jedoch jedwedes diplomatisches Fingerspitzengefühl nicht ausreichen, und bislang friedliche Verhandlungen in Gewalt umschlagen, so sehen sich die Feinde des Jedi-Botschafters einem Meister im Umgang mit dem Zweiklingenlichtschwert und einem geübten Anwender der Macht gegenüber, gegen den nur schwer Überhand zu gewinnen ist.
Durch jahrelanges Training und unzählige Stunden der inneren Einkehr und Meditation führen bei einem Jedi-Botschafter zu einer besonders tiefen Verbindung zur Macht, die seine Fähigkeiten bei deren Kanalisation stärkt und seinen Verstand und die Sinne schärft. So ist es ihnen ein leichtes, selbst ebenfalls geübte Machtanwender wie die dunklen Sith-Lords mit ihren Kräften zu Fall zu bringen, sie empor zu heben, um sie schon im nächsten Moment wie einen Regentropfen wieder vom Himmel regnen zu lassen und sie schließlich zu vernichten.
Doch nicht nur die reine Machtanwendung verschafft dem Jedi-Botschafter die Möglichkeit, seiner Position postdiplomatischen Nachdruck zu verleihen, sondern auch die kombinierte Anwendung zusammen mit dem Laserschwert lässt seine Kontrahenten blass aussehen.
Im direkten Kampf vertraut der Jedi-Botschafter auf seine Fähigkeiten, Angriffe mittels Lichtschwert und dem durch die Macht verliehenen Gespür abzuwehren, oder selbiges einzusetzen, um beinahe Blind Gegner attackieren zu können. Dicke Panzerungen wären für diesen Kampfstil denkbar ungeeignet, weswegen der Jedi-Botschafter auf das Tragen von Roben und Umhängen bevorzugt, die ihm ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit gestatten.
Die tiefe Verbundenheit des Jedi-Botschafters mit der Macht, und sein Wissen und das Verständnis für Zusammenhänge in der Galaxie, sind sowohl Fluch, als auch Segen. Was ihm in Verhandlungen und im Kampf zu ungemeinen Vorteilen verhilft, führt ihn andererseits nicht selten an den Rand des Abgrundes. Schon viele Jedi-Botschafter fielen nach ausgedehnten Studien der dunklen Seite der Macht anheim. Der Drang Wissen zu erlangen, Dinge zu verstehen und Zusammenhänge zu begreifen speist sich aus dem tiefsten Inneren des Botschafter selbst und ist ein unstillbares Verlangen, dem er stets versucht ist nachzugeben. Wissen, und der Trieb es zu erlangen, ist nicht selten eine große Bürde.
Wenn jemand mit solch einer Veranlagung jedoch zusätzlich hervorragend im physischen Kampf geschult ist und die Macht zu beherrschen weiß, ist er oftmals sein härtester Gegner. Stets muss er sich den Verlockungen erwehren, die ihm seine Fähigkeiten bieten, um schneller an Wissen und Informationen zu gelangen.
Jedwede Schwäche, jedweder Missbrauch seiner Fähigkeiten kann einen weiteren Jedi-Ritter bedeuten, den der Jedi-Orden an die dunkle Seite verliert. Hat sich ein Jedi-Botschafter jedoch seinen inneren Dämonen gestellt, und konnte sich der ungeheuren Anziehungskraft der dunklen Seite bei seinen Macht-Studien erfolgreich wiedersetzen, kann er um so gefestigter den Schergen des Sith-Imperiums gegenübertreten.











