Die Jedi-Ritter – seit den Gründungstagen der Galaktischen Republik, vor über 20.000 Jahren, waren sie es, die stets für den Schutz ihrer Bewohner und die Wahrung der Prinzipien, von Recht, Freiheit und Demokratie einstanden, die die Republik über Jahrtausende heller im Dunkel des Alls strahlen ließ, als es die größten Sonnen der Galaxie zusammen vermocht hätten.
Seit jeher stellten die tapferen Ritter des Jedi-Ordens sich in den Dienst der Republik. Aus ihren Reihen gingen Generationen von Wächtern und Kämpfern hervor, deren ruhmreiches Handeln – sowohl auf dem Schlachtfeld, als auch in Friedenszeiten – noch heute voller Ehrfurcht von den Bewohnern der Republik im kollektiven Gedächtnis behalten wird.
Die Jedi-Ritter standen in vielen siegreichen Schlachten den militärischen Truppen der Republik zur Seite, waren jedoch oftmals auf sich allein gestellt. Dank strenger Selbstdisziplin, Jahren der Ausbildung und Meditation, und nicht zuletzt aufgrund ihrer unvergleichlichen Gabe, die Macht und das Laserschwert einzusetzen, konnten sich die Jedi-Ritter meist behaupten. Bis zu jenem unglücksseligen Tag, als die Streiter der hellen Seite der Macht nicht vermochten, den Hauptstadtplaneten der Galaktischen Republik, Coruscant, gegen die Sith-Eroberer zu verteidigen.
Jene ehemaligen Jedi, die der dunklen Seite der Macht zugetan waren, und aufgrund dessen vor langer, langer Zeit aus dem Orden der Jedi verstoßen wurden, waren zurückgekehrt, sich an der Republik und an den Jedi für ihre Niederlage im Großen Hyperraumkrieg zu rächen, bei dem das Sith-Imperium beinahe völlig vernichtet worden wäre.
Der Eroberung folgte der Vertrag von Coruscant, der die Republik zu weitgehenden Zugeständnissen an das Imperium zwang. Nach dessen Unterzeichnung zogen sich die Jedi-Ritter auf ihren Heimatplaneten Tython zurück, was viele Bewohner der Republik als schlechtes Ohmen oder gar als Verrat ansahen. Doch die Jedi planen keineswegs die Republik in einer ihrer schwersten Stunden im Stich zu lassen, vielmehr fühlen sie, dass die Macht in aufruhe ist, und sich neues Unheil anzubahnen scheint.
Doch wenn dieser Tag kommt, dann werden die Jedi gerüstet sein. Sie sind Meister im Kampf mit dem Laserschwert und wissen es mit todbringender Genauigkeit zu führen. Selten konnte ein Feind der Jedi, auf denen Kombinationsschläge und Attacken nur so niederprasselten, später noch von ihrem unvergleichlichen Kampfgeschick künden. Durch ihr gezieltes Training, das Gespür für die Macht und den Einklang zwischen Körper und Geist, wissen sie ihr Schwert sogar derart genau führen, dass sie es zur Abwehr von Blaster-Schüssen einsetzen oder gar für den Fernkampf nutzen, indem sie es, einem Boomerang gleich, in weitem Bogen werfen und schlussendlich wieder einfangen.
Von der großen Weisheit, der Besonnenheit und Disziplin der Jedi zeugt jedoch die Tatsache, dass sie ihre stärkste Waffe nur äußerst selten zur Anwendung bringen – die Macht selbst. Als äußerst fähige Machtanwender, gibt es nur wenige Wesen in der Galaxis, die einem Jedi gefährlich werden können. Die stärksten unter ihnen sind die ursprünglich aus ihren eigenen Reihen stammenden Sith – ehemalige Jedi, die sich der dunklen Seite der Macht verschrieben haben.
Sollte ein Jedi wiedererwartend doch von einem Blaster-geschoss getroffen werden, oder ihn ein Schwerthieb treffen, so bietet ihm seine traditionelle Ordenskleidung Schutz, die an äußerst anfälligen Stellen mit Rüstungselementen verstärkt wurde, oder sie ziehen in einer Komplettrüstung in den Kampf.











