Der Sith-Krieger – Frontsoldat, Nahkämpfer, dunkler Vollstrecker des Imperiums – geübt im Umgang mit Lichtschwertern und getrieben von den niederen Gefühlen des Hasses und des Zorns bringt er Verderben über die Feinde des Imperiums.

Der Sith-Krieger zeigt weder Furcht noch Schwäche, was ihn für seine Feinde, und die des Imperiums, zu einem gefürchteten Gegner macht.

Doch gefürchtet ist der Sith-Krieger nicht nur bei seinen Erzfeinden, den Jedi, deren Vernichtung er anstrebt, sondern gleichsam bei den Truppen des Sith-Imperums, die ihm bedingungslosen Gehorsam leisten und deren Ziele die des Sith-Kriegers sind: die Herrschaft des Imperiums über die bisherigen Grenzen hinaus, auf die gesamte Galaxie auszudehnen und sie mit Unterdrückung, Macht und Gewalt aufrecht zu erhalten.

Der Weg des Sith-Kriegers ist geradlinig und ebenso vorhersehbar, wie wirkungsvoll. Sollte sein martialisches Auftreten, seine Grausamkeit und die daraus resultierende Furcht, aus Gründen dessen ihm Respekt gegenübergebracht wird, nicht bereits ausreichen um seine Feinde Hals über Kopf vor ihm fliehen zu lassen, kennt er nur ein Mittel – das der Gewalt. Erbarmungs- und Skrupellos mäht er sich durch Gegnerhorden, wie ein Bauer bei der Ernte durch die goldgelben Halme seiner Feldfrüchte. Doch was der Sith-Krieger an bedingungsloser Loyalität, Ehre und strikter Disziplin von seinen Untergebenen einfordert, bringt er gleichermaßen seinen dunklen Sith-Meistern entgegen. Für den Sith-Krieger gibt es immer nur ein Vorwärts, niemals ein Zurück. Keinen fußbreit weicht er vor seinen Feinden zurück. Entweder er siegt im Kampf oder fällt Ehrenhaft bei dem Versuch dabei – Sieg oder Tod!

Getrieben wird der Sith-Krieger vor allem von seinem unbändigen oft blinden Hass auf die Jedi-Ritter und ihren Orden, der ihn in seinem Blutrausch oftmals – für ihn – fragwürdige Entscheidungen treffen lässt und ihn nicht selten ins Verderben führt, da er selbst dann angreift, wenn ein taktischer Rückzug die einzige Überlebenschance bedeuten würde. Der Krieger ist ein Frontsoldat, der die republikanischen Truppen  dort bekämpft, wo sie ihm begegnen und dabei jedwede Unterstützung willkommen heißt – sei es von anderen Sith, Kopfgeldjägern, Söldnern oder jedweden Individuen, die seinen Hass auf die Jedi teilen.

Der Sith-Krieger setzt im Kampf ausschließlich auf das Lichtschwert als Waffe. Sowohl die Führung eines Zweihandschwertes, als auch der Kampfstil mit zwei Einhandschwertern sind unter den Sith-Kriegern verbreitet. Unterstützt werden die Aggressiven Angriffsattacken mit dem Schwert oftmals von der Anwendung dunkler Macht – wehe dem, den der Sith-Krieger in den Nahkampf zwingt. Zur zusätzlichen Verbesserung ihrer Leistungskraft setzen sie auf experimentelle Bionik-Implantate.
Mit einer dicken Panzerung macht der Krieger es dem Feind nicht einfach, seine Rüstung zu durchstoßen.