Die Oberfläche des im Äußeren Rand gelegenen Planeten Taris war ehemals, wie auch Coruscant, gänzlich von Urbanen-Strukturen bedeckt. Dieser Stadtplanet war ein weithin bekanntes wirtschaftliches und kulturelles Zentrum im Outer-Rim und Tanaris City galt zu ihrer Blütezeit als größte Stadt in den bekannten Gebieten der Galaxis. Auf Taris pulsierte das Leben und florierte der Handel.

Doch das Schicksaal meinte es nicht gut mit den Bewohnern Tanaris’. Sith-Lord und ehemaliger Schüler von Darth Revan, Malak, ließ den Planeten durch ein Bombardement seiner Flotte in Schutt und Asche legen, um die junge Jedi-Ritterin Bastila Shan zu eliminieren, die er auf Taris vermutete. Ihr gelang jedoch kurz zuvor die Flucht.

Nach der beinahe totalen Zerstörung und Entvölkerung von Taris künden heute nur mehr versumpfte Ruinen vom einstigen zivilisatorischen Glanz der Metropole, in denen nun Rakghule ihr Unwesen Treiben. Diese kleinen Monstrositäten wurden ursprünglich durch einen vom Sith-Lord Karness Muur gefertigten Talisman erschaffen und führten die Befehle dessen Besitzers aus. Ohne einen entsprechenden Meister jedoch, folgen sie lediglich ihren Instinkten. Sie jagen und töten wahllos. Vertreter humanoide Rassen, die beim Kontakt mit Rakghulen nicht gleich getötet, jedoch verwundet werden, droht die Infizierung, die sie ebenfalls binnen kurzer Zeit zu einem Rakghul mutieren lässt. Ein wahrlich grausames Schicksal.

Die Rakghul erwiesen sich als ernstzunehmendes Problem, als die Republik etwa 300 Jahre nach der Vernichtung Tanaris beschloss, den Planeten erneut zu kolonialisieren, um ein Zeichen gegen die Sith-Tyrannei zu setzen. Während viele das Unterfangen der Kolonialisierung, dem Bau von Militärstützpunkten und einem Raumhafen schon ein Scheitern prophezeien, bevor die ersten Trümemr beiseite geräumt wurden, halten Die Führer der Republik jedoch an ihrer Entscheidung fest – eine Entscheidung, die dem Imperium keineswegs behagt.