Name: Rattataki
Fraktionszugehörigkeit: Imperium
In SWTOR spielbar: Ja
Mögliche Klassen: Kopfgeldjäger
Heimatplanet: Rattatak
Äußere Merkmale: Extrem bleiche Hautfärbung; kahle Häupter
Besonderheiten: Körperlich starke Konstitution durch natürliche Auslese; extrem versierte Kämpfer; unbedingter Überlebenswille
Informationen:
Weitab von jedweder Zivilisation, am Rande der bekannten Gebiete der Galaxis, ist im Outer Rim der Planet Rattatak gelegen, welchem die einheimische Spezies der Rattataki ihren Namen verdankt.
Über unzählige Jahre hinweg führten die in Stämmen lebenden Rattataki einen nie enden wollenden Kampf mit ihresgleichen, um die äußerst knappen Ressourcen, über die ihre in totaler Isolation befindliche Heimatwelt verfügte. Die von wilden Bestien und tosenden Stürmen heimgesuchte lebensfeindliche Oberfläche des Planeten zwang die Rattatak über Jahrtausende hinweg, in weitverzweigten Höhlensystemen im Untergrund Schutz zu suchen. Es wird vermutet, dass sich in Ermangelung von Sonnenlicht und recht konstanten Temperaturen, die unterhalb der Oberfläche vorherrschten, im Laufe der Evolution die kreideweiße Hautfarbe und das kahle Haupt herausbildeten – jene äußeren Merkmale, an denen diese Spezies heute noch leicht auszumachen ist.
Dieser brutale Kampf ums Überleben dezimierte die Spezies der Rattataki zwischenzeitlich bis zur beinahe totalen Auslöschung. Nur die stärksten überlebten. Krankheit, Alter oder Schwäche kamen einem Todesurteil gleich. Jedoch gelang es den verfeindeten Rattataki-Stämmen irgendwann, für kurze Zeit ihre Streitigkeiten beizulegen und Teile der Oberfläche für sich zu erobern. Dort errichteten sie noch im kargen, felsigen Terrain schutzgebietende Festungsanlagen, bevor die lange Tradition brutaler Fehden wiederbelebt wurde.
Die immerwährenden Reibereien formten eine Gesellschaft, in der Kampf und Krieg allgegenwärtig sind. So ist die Arena noch heute Sinnbild der Natur der Rattataki. Sowohl bei Meinungsverschiedenheiten, als auch zum puren Vergnügen, findet im staubigen Sand ein blutiges und in aller Regel tödliches Kräftemessen statt: mit Nahkampfwaffen, mit Blastern; gegeneinander oder gegen abscheuliche Bestien. Obgleich die Befreiung aus der unterirdischen Isolation den Rattataki erstmals den Kontakt zu fremden Zivilisationen ermöglichte und einige von ihnen sich in der Fremde als Söldner, Kopfgeldjäger und Leibwächter verdingten, ist die Spezies in den Reihen der Republik beinahe gänzlich unbekannt.
Als das Imperium jedoch aus dem Dunkel der ‘Unbekannten Regionen’ hervortrat, um seinen Eroberungsfeldzug zu führen, stieß der Sith-Lord Darth Vich auf die Rattataki und erkannte das Potential, welches in ihnen schlummerte. Er rekrutierte zahlreiche Stämme, die ihm fortan in vielen Schlachten glorreiche Siege bescherten. Das Blatt wendete sich jedoch, als Darth Vich die Schlagkräftigkeit seiner Rattataki-Söldnerarmee überschätzte und beim Versuch eines Umsturzes scheiterte. Beinahe sämtliche Rattataki aus dem Gefolge Vichs wurden daraufhin auf Geheiß des erzürnten Rates der Sith versklavt oder exekutiert. Angeblich soll Verrat die Ursache für das Scheitern des Putsches gewesen sein. Ein Verrat, begangen von machtsensitiven Rattataki, für den Preis einer vollwertigen Sith-Ausbildung.











